April 16, 2018

Tseng aTìfnunga’ (»A Quiet Place«)

Ronsrelngivop futa nga zenke pivlltxe. Ronsrelngivop futa ngaru ke tung futa sleykivu kea pamit awok kaw’it. Taluna txo nga tsakem sivi, tìyerkup.

Fì’u lu tìfkeytok relä arusikx alu »Tseng aTìfnunga’« (a slu nì’Ìnglìsì A Quiet Place).



Säpllhrr: Fìvurvil kìyulat txina sìlenot vurä! Txo aynga new nivìn relit arusikx nì’awve nì’awtu, rutxe rä’ä vivar ivinan! Ivinan nìzawnong maw ayyeyfya leweopx (≈)

Lu vur a teri soaia. Lu sa’sem sì pxeveng alu mevengan sì ’evenge. Poeri lu kakpam. Mì sngä’ikrr fo tìran mìkam tsray tengkrr fwerew aysä’ot lesar sì ’umtsat fpi spxina ’evengan. Fo nì’aw tìran ayfya’osìn a txolula ta teyra neni afaoi. Fo ke plltxe, nì’aw serar sneyä syokxit fte pivängkxo. Fo fmi livu ’ango nìwotx.

Tsakrr rolun ’evanìl a’ewan frato tawsìptsyìpit fte tsafa uvan sivi. Pol tsat new mivunge slä sempul ke tung. Lam fwa pamori sì tìvawmìri fo txopu si nìtxan. Sempulìl tawsìptsyìpit txìng slä ’evel akakpam tsmukanur tsat tìng nìwan.

Krra tätxaw kelkune ketsukspawa kemo atxewm si … tìlen a leykayatängem sìreyti feyä. ’Evanìl ahì’i tawsìptsyìpur sleyku pamit – swiräol a mì na’rìng stawm sngä’i fivewi. Fmi sempul ’itanit zivong … slä po ke tsängun. ’Evan terkup eo aynari soaiä.

Wum zìsìtmaw …

Kakpama ’evel alu Reyken (Regan) ’efu futa fekemìri kllfro’ … sa’nok alu ’Evìlìn (Evelyn) ’efu nìtengfya. Sempul alu Li (Lee) ’äpeykìn fa tìkangkem – natkenong: po fmi Reykenur stawmtswot tivìng fa hì’ia sä’o lefngap. Nìlun po fmi vivewng soaiat fa fwa tìhawnu sivi foru wä ayswirä. Lu lekin taluna lu muntxateru prrnen a mì frrku ulte ’ìyongokx ye’rìn.

Fkol tse’a teyngta pefya ayfo kelku si sì rey luke fwa fmi sleykivu pamit awok, luke fwa plltxe, ulte txula moti a klltemì tsenga prrnen ’ìyì’awn fteke tsapxeswirä tsun stivawm.

Trro Li new ’itanur wivìntxu fya’ot a stä’nì fayoangit ta kilvan. ’Evan alu Markusì (Markus) txopu si nìtxan. Tafral po ke new kivä sì nivume. Reyken new kivä slä sempulìl poru ke tung. Pori sti hifwo kelkuftu ne tseng a sneyä tsmukan tolerkup. Sa’nok ’erì’awn kelkuro.

Tsìk tìnusokx sngä’i … tìsrawtalun pol relit tungzup ulte fko tsun stivawm futa swirä zera’u …

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Ke pìsyeng oe nì’ul! Txo aynga new ivomum teyngta pefya txantsana fìvur atxantsan ’i’a, rutxe tsaru tivìng nari. Lu pxan.

Nì’awve, zene oe pivlltxe san latsam fwa fìrel lu txewm sìk. Tsun tivam. Lu ’a’awa swawtsyìp a ayngati speykatsä nì’it. Slä fpìl oel futa nìran lu kosmana vur a teri soaia ulte teri teynga pefya sute fmi emrivey hufwa lam kifkey fowä nìwotx.

Fwa rey luke fwa plltxe srak? Kxawm tsunslu. Fwa rey luke pam awok srak? Ketsukronsrelngop! Prrnen zawng sì tsngawvìk ulte sute leym krra fol ’efu tìsrawti fu txoput … Awnga rey mì hifkey awok. Rutxe fpivìl teri fam nìwotx a sleyku ayngal fìtrr – ftxey väpam, ftxey hawmpam, ftxey nìtkan ftxey nìtkanluke. Tsiveri fam nìwotx a fkeytok awngapxaw.

Mok oel futa aynga tsarelur arusikx tìng nari. Ulte layu ayngaru letsima lie atxankeltrrtrr – tìfnunga’a tseng a relit arusikx wìntxu fkol. Taluna hufwa lu pamtseo mì sarel arusikx, fìtìfkeytokìl sì fìliel sutet fneyku …



April 10, 2018

Ziverok Oet (»Remember me« ta »Coco«)

Ma frapo,

ayngaru mipa tìrolti aralpawneng a ta rel arusikx alu »Coco«. Fìrel arusikx leiu yawne oeru ulte fìtìrolìl oeti tsngeykawvìk fralo taluna lu lor fìtxan. Oeri mokri ke lu pum aswey pxiset ulte ke tsun oe rivol nìltsan slä sìlpey oe tsnì tsun livu ayngaru txoa oeta … ha, zivawprrte’ ayngane.



Wayä aylì’u:

ziverok oet
zene hufwa oe hivum
ziverok oet
rä’ä tsngivawvìk sngumtalun
keng txo oe ’ì’awn alìm,
txe’lanit oey ngal tok
fratxon ke l(u) oeng ’awsiteng
lu oer ngar lawr aswok

ziverok oet
zene hufwa oe sivop
ziverok oet
fralo a (ngal) stawm vurwayti kop
law oer, lu fya’o le’aw
fte ngahu liveiu
vaykrr tsun ngati miveyam
zerok oeti


February 9, 2017

Mi tsun …

Mi tsun oe pivlltxe nìNa’vi fa mokri.

Mehaymam loleiu oer skxom a pängkxo hu tsmukan alu WllìmDiscord. Lolu tìpängkxo letrrtrr, kea txele azey slä moe tsläpolam fìtsap (sìlpey oe tsnì pol ngati tslolam … :P )

Tsakemìl ’eykolefu oeti nitram taluna spolaw oel futa ke lu oer tskxekeng letam tìpuslltxeyä. Kezemplltxe lirvu nì’ul frakrr slä sko sngä’itseng, lolu sìltsan. Nìsìlpey layu tìluseyn.

January 21, 2017

Tìlorteri fìlì’fyayä




Lì’uä Tìoeyktìng:
hapxì pitsayä ≈ pizza slice, Pizzastück.

January 4, 2017

Ma Taronyu Tivul (tìrol)

Ma frapo,

ayngaru mipa tìrolti aralpawneng a ta Taronway leToitsye. Fparmìl oel futa lu ’o’ fte rivol. Zivawprrte’ ayngane ulte rol ko!




Wayä aylì’u:

kä ìlä ora taronyu
ma taronyu tivul!
txon pähem na’rìngne nìfnu
tul tul tul ma taronyu
ma yawnea taronyu
tul tul tul
ma taronyu tivul
ma taronyu tivul

mì zeswa (a) pefnepam tsatseng?
ma taronyu tivul
tserìsyì ’upe nìlkeftang?
tul tul tul …

lu peioang ayrr tsatseng?
ma taronyu tivul
lu poru sin apxi fratseng
tul tul tul …

tsapo vrrtep latsu nìngay!
ma taronyu tivul
menari lu na txekxumpay
tul tul tul …

set nari si a taronyu
ma taronyu tivul
sasya hufwa oer txopu lu
tul tul tul …

nivopx, ma ’eylan, tskalepti
ma taronyu tivul
ioang tsun tspivang ngati
tul tul tul …

ftu na’rìng hifwo taronyu
ma taronyu tivul
fte wäpivan mì sney kelku
tul tul tul …

uvan si syaksyuk a’ewan
ma taronyu tivul
menaritsyìp nrr nìnitram
tul tul tul …


December 24, 2016

Atanvi lu txanatan

Ma oeyä eylan,

ftxozäri aylrrtok ayngaru nìwotx.

Ayngaru tìrolit ftxozäyä a ralpoleng txana krrkam.



’Otxang ta Tsyänel YuTupä alu SoundInHD

Wayä aylì’u:

krr a fkol txepit txerula
fpom fpxäkìm fratsengnemfa
fkol muwìntxu lefpoma ftxozät
äo frautral atanä
atanvi lu txanatan
fratsengur, fratsengur lu fpom nìwotx

lora stxeli, kalina syuve
set ta tsyokx ne tsyokx kivä
fra’evir lu fpom nìwotx
fra’eveng a mì fratseng
atanvi lu txanatan
fratsengur, fratsengur lu fpom nìwotx

fkol txepit txoluleia
fratsenge lu txanatan
fkol muwìntxu lefpoma ftxozät
ka kifkey tsa’u keiä
atanvi lu txanatan
fratsengur, fratsengur lu fpom nìwotx


October 31, 2016

»Die Mitte der Welt« (der Film)

Filmempfehlung!

Muss ich mehr sagen?

Ich hatte an der ein oder anderen Stelle (gegenüber dem Autor dieser phantastischen Filmvorlage) durchblicken lassen, dass ich mir Sorgen über eine Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher mache. Da kommen Gedanken in den Sinn wie: Die Stimmung und Zeitlosigkeit kann nicht so rüber gebracht werden, die wunderbare bildliche Sprache geht verloren, die Charaktere können nie so lebendig werden wie in meiner Vorstellungskraft, die Farben, Ereignisse und Empfindungen nie so lebendig …

Vor einer Woche hatte ich die Möglichkeit, den Film vor seinem offiziellen Erscheinungsdatum am 10. November zu sehen. Fazit: Die Sorgen sind zerstreut, das Gemüt beruhigt und die Welt ist wieder im Einklang … sozusagen zu ihrer eigenen Mitte zurückgekehrt.




Der 17-jährige Phil kommt von einem französischen Sommerkurs wieder und sieht seine Welt verändert. Nicht, dass die Welt für ihn je heil gewesen wäre. Seinen Vater hat er nie kennengelernt – er weiß nicht einmal, wie er heißt. Das verschweigt Phils Mutter Glass ihm und seiner Zwillingsschwester Dianne vehement. Ein traditionell ‘normales’ Familienleben haben sie also nie kennengelernt. Was auch den Bewohnern der Stadt nicht zusagt – die Familie wird misstrauisch beäugt. Glass’ Männergeschichten sind dafür ebenso verantwortlich wie Diannes stille Art und geheimnisvolle Verbindung zu Tieren und Natur. Phils Homosexualität brächte das Fass zum Überlaufen. Doch bisher hat die Familie immer zusammen gehalten. Das ist nach seiner Rückkehr anders: Das wird in so einfühlsamen Bildern durch die Zerstörung des Waldes durch einen Sturm immer wieder angedeutet, zeigt sich in der Kühle, mit der sich Glass und Dianne plötzlich begegnen und gipfelt in der Begegnung mit Nicholas, Phils neuem Mitschüler, in den er sich Hals über Kopf verliebt. Alles wird anders sein, noch bevor das neue Schuljahr sich dem Ende zuneigt.

Wie es auch schon Andreas Steinhöfel in einem seiner Blogs gesagt hat: Jakob M. Erwa (Drehbuch und Regie) hat es geschafft, den im Buch bewusst zeitlos gehaltenen Stoff wie mühelos in die Gegenwart zu holen. Ihm, seinen Schauspielern und dem gesamten Team ist dabei eine phantastische Glanzleistung gelungen. Ein wunderschöner Film – gefühlvoll, der sich Zeit lässt, witzige Stellen hat, aber auch an Dramatik nicht zu kurz kommt.

Der Ton ist vielleicht nicht mehr zeitlos, aber die Thematik umso mehr. Die bildliche Sprache wird mit Bildsprache ersetzt. Die Charaktere erwachen zum Leben … und so auch die Ereignisse dieser mitreißenden Geschichte.

Phil und Nicholas (wunderbar gespielt von Louis Hofmann und Jannik Schümann) hätte es nicht besser treffen können. Auch Glass, pointiert von Sabine Timoteo in Szene gesetzt, weiß sofort zu überzeugen. An Kat (Svenja Jung) und Tereza (Inka Friedrich) musste ich mich etwas gewöhnen, aber das lag nur an meiner sehr speziellen Vorstellung der beiden, die ich aus dem Buch hatte.

Das Ensemble ist bewusst klein gehalten, die Nebenfiguren oft zum Zweck weggelassen, um sich auf den Nucleus zu konzentrieren: Die Familie und Phils Suche … nach der großen Liebe oder sich selbst, das darf sich jeder selbst überlegen und ansehen.

Werden die Liebhaber des Buches sich an Änderungen (wie die Chronologie von Glass’ und Diannes Konfrontation) stören? – Vielleicht. Werden sie ihnen liebgewonnene Szenen und Handlungsstränge vermissen? – Ganz bestimmt.

Aber dafür ist es eine Adaption und das Buch bietet in diesem Fall mehr Hintergrundwissen, das im Film aber immer wieder und dezent angedeutet wird (Stichpunkt: Diannes Narbe von der Schlacht am Großen Auge). Kleine Dinge, die anderen vielleicht entgehen würden, aber die Kenner in einen verschworenen Kreis aufnehmen.

Die Vorführung, der ich beiwohnen durfte, fand im Zuge der Filmkunsttage Sachsen-Anhalts statt, bei der Hauptdarsteller Louis Hofmann den Film mit dem Publikum ansah und im Anschluss den Filmkunstpreis/Nachwuchs erhielt und ein paar Fragen des Publikums beantwortete. Sehr sympathisch und bodenständig – wohlverdient.

Was bleibt zu sagen: offizieller Filmstart 10. November 2016
Prädikat: Unbedingt ansehen!